Myron Levoy „Adam und Lisa“:

Fotografieren wie Lisa

In Myron Levoys Jugendroman "Adam und Lisa" treffen zwei Welten aufeinander. Da ist auf der einen Seite Adam, ein Junge aus einer Sonderschulklasse, der mit seiner Mutter und seiner Schwester in einem alten Haus im Wald lebt, traumatisiert durch einen gewalttätigen Vater, den er krampfhaft versucht zu verleugnen, indem er behauptet, von dem Planeten Wega X abzustammen. Auf der anderen Seite ist Lisa, ein Mädchen aus einer gutsituierten Familie, die in einem großen Haus mit ihrer Mutter, einer ehemaligen Lehrerin, und ihrem Vater, der für eine Werbeagentur in New York arbeitet, lebt.
Aus dieser Konstellation macht Levoy die Geschichte einer Teenagerliebe, eines Aufeinanderprallens zweier völlig verschiedener Welten, der Selbstbefreiung eines fast schon autistisch anmutenden Jungen und eines Mädchens, das sich gegen ihre Mutter und ihre Umwelt durchzusetzen lernt.

Lisas großes Hobby ist das Fotografieren. Dabei hält sie auf den ersten Blick eher unschöne, nicht besondere Momente fest, die auf den zweiten Blick aber ihre Außergewöhnlichkeit offenbaren. Unsere Schülerinnen und Schüler sind einmal selbst losgegangen und haben fotografiert wie Lisa: