Sportlich und fair...

GymBla Hockey-Nachwuchs kämpft um Einzug ins Halbfinale

Unter strahlend blauem Himmel kämpfte der Hamburger Hockey-Nachwuchs jeweils in vier verschiedenen Gruppen um den Einzug ins Halbfinale. Mit von der Partie waren das Gymnasium Oberalster, Gymnasium Othmarschen, Grootmoor, Christianeum, Gymnasium Blankenese, Gymnasium Buckhorn, Albert Schweitzer Gymnasium, Carl von Ossietzky Gymnasium, Gymnasium Hochrad, Johanneum, die Heinrich Hertz Schule und das Wilhelmgymnasium.

Auffällig war die Ausgeglichenheit in allen Gruppen, so dass es spannend bis zum Ende blieb.

Die Jungs vom GymBla Hockey-Team: (von links nach rechts)
Linus Duncker, Rickmer Schulte, Frederik Schäfer, Delano Kasischke, Moritz Langtepe, Kim Roxin, Wouter de Ruiter, Louis Schuchmann, Johannes Ulbricht, Julius Wolff, Lennart Vierdt
 

Bei den Jungen setzten sich das Johanneum, Christianeum, Grootmoor und CVO für die Halbfinalspiele durch. Und auch hier sollte sich der Nervenkitzel der Vorrundenspiele wiederholen.

In der Partie zwischen dem Christianeum und dem CVO gingen die Christianer durch einen Treffer von dem sehr stark aufspielenden Jakob Schmidt in Führung. In der zweiten Halbzeit entschied der Leistungsträger des CVO, Felix Schneider, das Spiel dann doch für seine Schule. Mit einem Alleingang konterte er zum Ausgleich und kurze Zeit später gelang ihm die Vorentscheidung – das 2:1. Das Spiel endete mit einem 3:1.

Auf dem Nachbarplatz verlief das Spiel zwischen dem Johanneum und dem Grootmoor genauso engagiert und ausgeglichen. Das Johanneum ging in Führung, das Grootmoor glich aus. Das Johanneum erhöhte und hatte es fast geschafft, als ein Foul im eigenen Schusskreis geahndet und auf 7 Meter entschieden wurde. Der Ausgleich in letzter Minute war erzielt! Spannung pur im folgenden 7 Meter schießen – hätten die Johanneer nicht Onno Seegers im Tor, wer weiß, wie das Spiel dann ausgegangen wäre! Er parierte 3 mal und ermöglichte seinem Team so den Einzug in das Finale.

Auch im anschließenden kleinen Finale gab keine der Mannschaften auf – alle kämpften bis zum Umfallen. Die Partie entschied letztlich das Gymnasium Grootmoor mit einem 2:1 für sich und holte sich damit die Bronzemedaille. Bei beiden Teams überzeugte die ausgeglichene Mannschaftsleistung, dennoch sollen als herausragende Spieler  Fritz Petersen (Grootmoor) und  Jakab Schmidt (Christianeum) sowie Benedikt Fuchs (Torwart  vom Christianeum) erwähnt werden.

Zwischen dem Johanneum und das CVO wogte der Kampf um Gold. Hockey auf höchstem Niveau, dabei sportliche Fairness und sagenhafte Torschüsse prägten das Bild. Das erste Tor verzeichnete das CVO nach einem starken Angriff von Felix Schneider, der einen Freischlag erwirkte, diesen schnell und zielgenau ausführte und der per Stecher zu einem wunderschönen Tor verwandelt wurde. Das Johanneum glich aus – CVO erhöhte. Vielleicht wähnten sich die Spieler bereits als Sieger? Das auch in den letzten Spielminuten Unglaubliches geschehen kann bewies Armin Ispekci, der mit einem Traumtor vom Schusskreisrand unter die Latte doch noch ausglich und kurze Zeit später das Spiel sogar für das Johanneum entschied. 3:2 der Endstand!

Die Mädchen vom GymBla Hockey-Team: (von links nach rechts)
Freddy Steppat, Helke Tippelmann, Kim Estorf, Nora Malchow, Louisa Dreyer, Anna Jeltsch, Charly Schäfer, Helen Bender, Victoria Kenny, Marianna Pielcke, Violetta Vogelsang, Laura Radtke, Antonia Johannsen, Carlotta Rudolph, Kim Roxin
 

Bei den Mädchen standen sich das HHS und das Gymnasium Buckhorn sowie das Gymnasium Othmarschen und das CVO in den Halbfinals gegenüber. Genauso engagiert und sportlich fair wie bei den Jungen am Vortag gaben die Mannschaften alles. Die Hitze machte zwar einigen zu schaffen, aber der Motivation gab sie keinen Abbruch. Die Mädchen von der Heinrich Hertz Schule besiegten das Team vom Buckhorn mit 1:0, im anderen Halbfinale gewann das Team vom Gymnasium Othmarschen mit einem 1:0.

Im kleinen Finale konnte das Team vom CVO noch einmal ihre Stärke zeigen. Mit zwei Treffern von Anna Seibel und einem Tor von Paula Jacobsen entschieden sie die Partie mit einem 3:0 für sich.

Im Finale war es lange nicht so deutlich. Beide Teams bemühten sich vergebens um einen Torerfolg in der regulären Spielzeit. Der herausragenden Hannah Granitzki vom HHS sollte noch kein Entscheidungstreffer gelingen. Also musste der Hamburger Meister im 7 Meter Schießen ermittelt werden. Innerlich wird das Gymnasium Othmarschen schon gejubelt haben, gut standen die Chancen es jetzt wirklich zu schaffen. Mit ihrer souveränen Torhüterin Noelle Rother hatten sie bereits in anderen Turnieren das ein oder andere 7 Meter Duell für sich entschieden. Aber wieder einmal kam es anders. Auch die Torhüterin vom HHS, Paulina Jahn, bewies Stärke und wehrt 3 Versuche ab. Mit einem Endstand von 3:2 freute sich das HHS über einen hoch verdienten Hamburger Meister Titel. Und das vor dem Hintergrund, dass fünf ihrer Spielerinnen über das Schulhockey kommen und noch nicht einmal im Verein spielen! Gratulation deswegen auch an die Lehrer der Hockeyklassen an der Heinrich Hertz Schule!

Einen ganz herzlichen Dank an alle Betreuer, Schiedsrichter und Kollegen, die diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg gemacht haben.

 


Noch Fragen zum Hockey-Team?

Mail an Marianne Wulkop. (Fachbereich Sport)