GESCHICHTE DES GYMNASIUMS BLANKENESE

Die 70er, 80er, 90er

 

1971 übernimmt das Gymnasium Blankenese im Treppenviertel am Kahlkamp 9 die denkmalgeschützte Richard-Dehmel-Grundschule" als Dependance: es ist das Blankeneser "Bullerbü" für die Klassen 5 - 6.

1972 wird in Hamburg der Sonnabendunterricht abgeschafft, ein Zugeständnis an die Arbeitswirklichkeit der Eltern ("samstags gehört Vati mir").

 1973: Das Gymnasium Blankenese ist Vize-Fußballmeister der Hamburger Schulen. Die Finalpartie im Volksparkstadion gegen Titelverteidiger Friedrich-Ebert-Gymnasium aus Harburg endet mit 2:4. Den Erfolg schreiben alle Beteiligten dem Trainer/Sportlehrer Harry Diekhoff zu.

September 1974: das Schulgebäude am Kahlkamp feiert 100-jähriges Bestehen.  

1977: Das Gymnasium ist nicht mehr geteilt - der Verbindungstrakt zwischen den früheren "Jungs-" und "Mädels-Bauten" ist fertig. Erstmals wechseln nun Schüler vom Kahlkamp bereits in der 7. Klasse ins Hauptgebäude

1975: Leistungskurs Chemie mit Wolfgang Baade, Peter Radtke, Herrmann Raithel, Stephan Klein, Vidvuts Leynjeks, NN, Uwe Jens Neumann, Andreas Güntner

80er Jahre: Mit der Einrichtung eines Musikzweiges in den Achtzigern entwickelt die Schule ein zusätzliches gymnasiales Profil. Es ergänzt den Erwerb von Sprachenkenntnissen sowie naturwissenschaftlichem und gesellschaftswissenschaftlichem Wissen und Können.

1985: Das Unterstufengebäude am Kahlkamp bekommt im Rahmen einer Projektwoche einen Schulgarten. Er ist seit dieser Zeit in den Unterricht der Klassen 5 und 6 eingebunden

1987: Der Schulgarten wird um einen Teich erweitert - Schüler des Gymnasiums Blankenese legen ihn in Eigenarbeit an.

90er Jahre: Der Umgang mit neuen Medien findet in den neunziger Jahren Eingang in den Schulalltag. Ebenso die Intensivierung schulisch erworbener Fremdsprachenkenntnisse durch Auslandsaufenthalte und individuelle Orientierungshilfen für die Berufs- oder Studienentscheidung.

1991: Beginn der bis heute dauernden Patenschaft mit der Secondary School in Lupila, Tansania. Dort baut die Lupila-Gruppe, bestehend aus Lehrern und Schülern vom Gymnasium Blankenese, mit privaten Mitteln eine weiterführende Schule auf. Die MoPo berichtet.

Sept. 1992: 100-Jahr-Feiern. Schulleiter Günter Pallokat begrüßt hunderte Gäste zum Festprogramm mit Konzerten, Partys und Theaterstücken. Alle Blankeneser Bürger sind eingeladen, eine 400 Seiten starke Festschrift erscheint. Höhepunkt: Konzerte mit Ex-Schülern, die Berufsmusiker wurden: Mathias Husmann (Generalmusikdirektor in Magdeburg), Jens Langeheine (Konzertmeister der Düsseldorfer Sinfoniker) und Matthias Ranft (Solocellist der Bamberger Sinfoniker). Das "Abendblatt" berichtet.

Weiß jemand mehr zur Schulgeschichte oder hat alte Fotos/Dokumente? Dann bitte Mail an Schularchiv.