GESCHICHTE DES GYMNASIUMS BLANKENESE

Die Gründung

Das Gymnasium Blankenese ist die Gründung einer privaten Blankeneser Bürgerinitiative. Sie forderte bessere Bildungsbedingungen für die „höhere Jugend“ rund um den Süllberg.

 

Um 1890: In dieser Zeit wohnen in Blankenese nicht mehr nur Fischer, Lotsen und Seeleute, sondern auch mehr und mehr bildungsbeflissene Bürger und Intellektuelle. Die 1867 eingerichtete Bahnverbindung hat Blankenese an die Städte Altona und Hamburg herangerückt. Die dörfliche Schulstruktur entspricht nun nicht mehr dem Anspruch der Neu-Blankeneser. Deshalb tut sich ein Kreis engagierter Eltern zusammen.

 

1892: Die Finanzierung für die "Wissenschaftliche Oberschule“ steht. Der Unterricht beginnt zunächst im Hause Kiekeberg 22 mit drei Lehrern und 77 Schülern.

 

1893: Unter 100 Bewerbern wird Dr. Walther Kirschten zum Direktor bestellt, der die Schule bis 1922 leitet.

 

1894: Der heutige Backsteinbau eröffnet für 260 Schüler in der damaligen Lindenstraße. Später lautet die Adresse in memoriam des Gründungsrektors Kirschtenstraße 1 (heute: Oesterleystraße 27). Die Jungs lernen im oberen Gebäude an der Oesterleystraße (Foto), die Mädchen strikt getrennt im unteren Gebäude Richtung Blankeneser Landstraße.

Weiß jemand mehr zur Schulgeschichte oder hat alte Fotos/Dokumente? Dann bitte Mail an Schularchiv.