„We are the champions ….“

Ski-Langlauf-Team zurück aus Schonach / "Dabei sein ist alles!"

So hallte das Lied schon bei der Eröffnungsveranstaltung des Bundesfinals für die Judoka und Skilangläufer in Schonach / Schwarzwald durch den Saal. Denn jeder, der es zu diesem Finale überhaupt geschafft hatte und sein Bundesland vertrat, durfte zu Recht schon im Vorwege stolz sein.

Unsere Skilangläufer waren dabei: 
Von links nach rechts: Julius Wolff (8a), Danny Heinrich (8a), David Hackenberger (9a), Lennart Vierdt (8a), Richard Keuntje (8a) – vorn: Jan Niklas Dreessen (8c), Delano Kasischke (8a)

… und durften sportlich ambitionierte und hoch professionell organisierte Wettkämpfe erleben. Eine echte Mini-Olympiade eben!

Bei der Akkreditierung erhielten wir grünes Licht für die Skilanglauf-Veranstaltung. Puh, wir hatten schon Sorge, dass wir unsere Laufschuhe rausholen mussten. Im Stadion war auf Grund vorher durchgeführter Weltcup Rennen noch soviel Kunstschnee, dass dem Wettbewerb zum Glück nichts im Wege stand. Am Montag durften wir noch kurz trainieren, bevor am Dienstag dann das Einzelrennen startete. Aufregung pur, wusste man doch, dass neben einem eventuell die Weltelite von Morgen stand. In einem unglaublich temporeichen Rennen (die Schnellsten bewältigten die Strecke von 4,9 km in knapp 11 Minuten – das sind 25 km/h im Durchschnitt!) schlugen wir uns wacker. Gekämpft hat jeder bis zum Umfallen! Und wenn David rechtzeitig am Start gewesen wäre, wir für Danny doch den anderen Ski genommen hätten und Julius bei den Hamburger Meisterschaften noch einmal Rennerfahrung getankt hätte, statt fiebrig im Bett zu liegen, dann wären wir bestimmt schon an diesem Tag ein paar Plätze weiter vorn gelandet. Ein umso größerer Anreiz, im Staffelrennen zu zeigen, was noch in uns steckt . Gesagt, getan – zwei Plätze konnten wir aufholen und landeten somit auf einem anständigen Rang 20 in der Gesamtwertung. Alle Ergebnisse können auf www.jtfo.de nachgelesen werden.

Nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ genossen wir alle Aktivitäten, die diese Großveranstaltung bot: in erster Linie natürlich unsere Rennen, aber auch die Eröffnungsfeier, die DOA Action Time – eine Veranstaltung mit hochklassigen Sportvorführungen, das Olympia Quiz, den NADA Stand, einen Nachmittag im Schwimmbad, sowie die feierliche Abschlussveranstaltung mit den Ehrungen aller Teilnehmer. Hochkarätige Sportler wie Simone Hauswald (Biathletin mit Olympischer Bronzemedaille) verliehen die Medaillen an die Langläufer. Ein buntes Programm sorgte für ein berauschendes Fest, was dann tatsächlich in einer Disco für alle Teilnehmer endete.

Einen herzlichen Dank an die Organisatoren in Schonach und die Deutsche Schulsportstiftung sowie den zahlreichen Sponsoren, die so ein unvergessliches Erlebnis möglich gemacht haben!

Uns ist klar: das Bundesfinale ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Wir bleiben dabei und trainieren weiter. Wer weiß, vielleicht können wir Hamburg noch ein weiteres Mal vertreten?