Per Kopfsprung in den Tiefschnee

Pascal Berg (9b) berichtet, was die Skiläufer in Finsterau noch alles erlebten

Wir, die Skilanglauf AG, sind endlich, nach zwei harten Qualifikationsläufen, am 24.01.2009 mit Frau Wulkop zu den Hamburger Meisterschaften nach Finsterau im Bayrischen Wald gefahren. Schon am ersten Tag begann unser konzentriertes Training. Nach der Sommerpause war das Training für fast alle ziemlich anstrengend – und das obwohl wir doch in Hamburg fleißig auf Inlineskates unterwegs gewesen waren. Aber Skilanglaufen ist dann eben doch eine eigene Bewegung.

Wir teilten uns in zwei Gruppen ein. Eine Gruppe fuhr im klassischen Stil, die andere im Skatestil. Es war am Anfang etwas ungewohnt, da die schmalen Ski sehr wackelig waren und  wir viele dabei hatten, die noch nie Skilanglauf gefahren sind. In den Gruppen haben wir viel Bergauffahren und Technik geübt.

Am dritten Tag fuhren wir vormittags eine ca. 14 km lange Strecke im klassischen Stil. Es ging durch den Tschechischen Wald, durch schöne Natur; bergab war´s auch immer lustig – besonders Julias Kopfsprung in den Schnee. Am Nachmittag skateten wir alle in zwei Gruppen. Danach durften die, die Lust hatten, noch zu Edeka fahren und ein paar Sachen einkaufen.

Am letzten Tag vor dem Einzelwettkampf haben wir nur am Vormittag in unseren gewohnten Gruppen trainiert. Am Nachmittag haben wir uns ausgeruht, während wir uns die Videoaufnahmen, die Frau Wulkop am Vormittag von uns gemacht hatte, angeschaut haben. Danach haben wir unsere Skier noch gewachst, um am nächsten Tag schneller fahren zu können. Gott sei Dank sind alle gesund gewesen. Ein Junge aus der Gruppe vom Gymnasium Bergstedt, der seit ein paar Tagen krank gewesen war, fiel eines nachts in Ohnmacht.

28.01.2009:

Endlich Renntag! Die Rennen waren spannend bis zur letzten Sekunde, forderten allerdings auch ihre Opfer. Vor Aufregung wurde einigen richtig schlecht. Am Mittwoch war der Einzelwettlauf. Dort überzeugten wir noch nicht wirklich. Beim Staffellauf jedoch, am Donnerstag, zeigten wir noch einmal, was in uns steckte. Die Jungen wurden insgesamt sechster, die Mädchen kamen auf den siebenten Platz. Aber unser Motto ist: Wir rollen das Feld von hinten auf. In mittlerer Zukunft wieder die Qualifikation für das Bundesfinale zu erreichen, ist unser Ziel!

 

In der Skilanglauf AG gibt es jedenfalls immer etwas zu erleben. Wir hatten auf unserer letzten Tour nach Mauth sogar eine Mini-Safari. Eine Maus tauchte plötzlich in der Loipe auf, wusste nicht wohin und als Lisa sich dann vor sie in den Schnee warf, nutzte sie doch glatt die Gelegenheit und witschte in ihr Hosenbein.