Hockey

Hockey am GymBla

 

Hockey? Na klar!

Das GymBla stellt Schulmannschaften in allen Wettkampfklassen und nimmt mit Begeisterung an den Hallen- und Feld- Schulmeisterschaften im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia teil. Es gibt Mädchen, Jungen und auch Mixed Teams. Da die SchülerInnen durch die schulischen sowie außerschulischen Angebote und Verpflichtungen häufig stark gebunden sind, haben wir uns dazu entschieden keine regelmäßige Hockey – AG – Zeit anzubieten. Kurz vor den Wettkämpfen beginnen wir mit einem Sichtungstraining, welches in einen Schulvormittag integriert ist. Die Mannschaften treffen sich zusätzlich ein bis zweimal vor den eigentlichen Wettbewerben, um Standardsituationen zu üben. Bislang ist das Konzept aufgegangen. Wir sind ein adäquater Gegner für alle anderen und halten auch mit den Hockeyschwerpunktschulen mit. Immer wieder gelingt uns sogar der Sprung auf´s Treppchen – mit Stolz schauen wir auf etliche Vizemeister und einige Hamburger Schulhockey Meistertitel.

Für Nicht-Vereinsspieler gibt es je nach Angebot in der GBS die Möglichkeit, diese Sportart kennenzulernen.

Im Schulsport dürfen wir den Kunstrasen des SVB für unsere Hockeyeinheiten nutzen. Das ist großartig und beflügelt unser Wirken im normalen Sportunterricht. Auch hier wird der Schläger geschwungen.

Floorball / Unihockey sind zudem verbindliche Elemente im Curriculum – besonders beliebt ist das Nikolausturnier in der 7/8 Klasse mit diesem Schwerpunkt.

 

Was uns auszeichnet

 

Sportliches Engagement am Gymnasium Blankenese – was uns auszeichnet:

 

 

Crosslauf-Hockey-Schach-Triathlon-Nikolausturnier-Skilanglauf-Fußball-Sponsorenlauf-Kahlkampfest-Marathonhelfer-Turnen-Heldenlaufhelfer-Inlineskaten-Rollskifahren-Outdoorsport-Turnhallentermin-Paddeln-Skiklassenreise-VivaconAqua-LionsLebenslauf-Leichtathletiktag-Sportabzeichen-Ski-Alpin-Schwimmunterricht-uvm.

 

Sich bewegen, Neuland betreten, etwas leisten, sich messen oder einfach dabei sein. Der Antrieb für die Teilnahme an unseren zahlreichen Angeboten ist vielschichtig.

Genauso wie unser schuleigenes Verständnis von der Wichtigkeit aller sportlichen Aktivitäten und Bewegungsangebote.

Deswegen organisieren und initiieren wir gemeinschaftliche Wettbewerbe, bei denen wirklich alle dabei sind und das Klassenerlebnis im Vordergrund steht, mit derselben Selbstverständlichkeit, wie die Teilnahme an Wettbewerben im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“.

Sportliche Aktivitäten ziehen sich wie ein roter Faden durch die Jahrgangsstufen. Sportliche Aktivitäten prägen auch die Klassenfahrten.

 

Seit 2009 kooperieren wir kontinuierlich und erfolgreich mit der Röverstiftung. Sie unterstützt unsere Projekte „Paddelklassenreise am Plöner See“ und „Alpiner Wintersport in Donnersbachwald/Österreich“. Ein zentraler Aspekt ist die verbindliche Einbindung der Schülerinnen und Schüler in die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung (Gestaltung eines Elternabends) der Fahrt. Das wir bei diesen Fahrten als Selbstversorger unterwegs sind, ist selbstverständlich.

 

Wir sind Hamburgs einzige Schule, die flächendeckend alle 5ten und 6ten Klassen zum Hamburger Schülertriathlon anmeldet und sie gezielt im Sportunterricht darauf vorbereitet. Der Transport der Fahrräder zum Stadtpark wird am Vortag mit einer hohen Selbstverständlichkeit und außergewöhnlichem Engagement von Klassenlehrern und Eltern begleitet. Besuch im Planetarium und Toben auf dem Stadtparkspielplatz inklusive. Das zeugt von Teamgeist.

 

Wir sind außerdem eine der wenigen Hamburger Schulen, der es gelingt, gleich in mehreren Sportarten Mannschaften erfolgreich im Rahmen offizieller Wettbewerbe starten zu lassen. Beim Bundesfinale im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia sind wir regelmäßig im Skilanglauf und Triathlon vertreten. Unsere Turnerinnen haben es auch schon einmal geschafft und die Fußballerinnen waren zweimal mit ihrem Platz als Hamburger Vizemeister dicht davor. Zudem stellen wir etliche Hockeyteams und konnten einige Male als die „Besten im Westen“ aus den Wettkämpfen gehen und den Hamburger Schulhockeymeistertitel erringen.

 

Wir sind zeitgleich die Schule, die als „Best practice Modell“ für die Ausbildung und den Einsatz von Schulsportassistenten von der AOK Hamburg in der Broschüre Fit durch die Schule hervorgehoben wird. Ein wesentliches Element in der Ausbildung, ist der Einsatz unserer Schülerinnen und Schüler als Helfer beim Grundschultriathlon in der Wechselzone 1. In der Ernstsituation übernehmen unsere Siebtklässler Verantwortung, lernen mit neuen Herausforderungen umzugehen und tragen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei. Die Durchführung unserer schulinternen Veranstaltungen ist eine weitere Aufgabe.

 

Wir helfen regelmäßig bei externen Sportveranstaltungen und verdienen so einen Zuschuss für sportorientierte Klassenreisen. Es fällt mit Sicherheit positiv auf, wenn beim Hamburger Marathon jährlich gut 200 Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Blankenese zum Gelingen des Ablaufs beitragen.

 

Konzepte, die miteinander verzahnt sind und Strukturen, die wir an der Schule geschaffen haben, ermöglichen diesen Rahmen.

 

Sportliche Aktivitäten begeistern, motivieren und bewegen – im wahrsten Sinne des Wortes

 

M.Wulkop

(Fachleitung Sport)

 

 

Sportassistent*innen

Sportassistenten am GymBla…

 

erkennt man an ihren grünen Jacken und sie sind seit etlichen Jahren eine feste Institution.

Bei der Bandbreite an sportlichen und Bewegungsangeboten sind sie unverzichtbar:

 

Sie…

  • organisieren die Pausenausleihe im Kahlkamp
  • helfen bei Klassenfesten und dem Kahlkampfest
  • betreuen AGs und Wettbewerbe
  • führen die schulinternen Wettbewerbe durch (Nikolausturniere, Crosslauf)
  • unterstützen die großen Wettbewerbe der Stadt Hamburg (Ausrichtung von JtfO Veranstaltungen; Ausrichtung der Wechselzone beim City-Kids-Triathlon; Beutelausgabe beim Marathon uvm.
  • begleiten, coachen, trösten, feuern an
  • tragen zu einer positiven Schulgemeinschaft bei

 

Wer Interesse hat, ebenfalls als Sportassistent zu helfen, der

  • bewirbt sich in Klasse 7
  • durchläuft eine einwöchige Ausbildung während der Aktivitätenwoche
  • wird in mehreren Modulen geprüft: Klausur; erfolgreiche Begleitung und Leitung der Grundschultriathlons in der Wechselzone 1; Pausenausleihe für 1 Schuljahr 1x pro Woche; Planung und Durchführung des Crosslaufs für Klasse 5-7
  • erhält vielfache Möglichkeiten sich einzubringen und zu erproben
  • erhält bei Erfolg ein Ausbildungszertifikat am Ende der 8ten Klasse

 

Interesse? Dann melde dich bei Marianne Wulkop!

 

 

Sportassistenten und Gummibärchen

Der Kausalzusammenhang

Ein informativer Bericht von Anna Bruhns

 

Eigentlich ging es uns von Anfang an nur um die Gummibärchen. Man fand sie ständig neben irgendwelchen Sportassistenten, und deshalb ergab sich unseren damals 12- Jährigen Köpfen die logische Folgerung: Sportassistenten bekommen überdurchschnittlich viele Gummibärchen. Sie lassen sich von der Stunde freistellen um irgendwas zu erledigen, und das machen sie dann auch, natürlich schön langsam, um möglichst viel Unterricht zu verpassen, und selbstverständlich mit den obligatorischen Gummibärchen. So stellten wir uns das vor. Und die Jacken, ja, die Jacken waren auch ganz cool.

Mit diesen Gedanken bewarben wir uns bei Frau Wulkop, um unsere Ausbildung zu starten. Dabei reizte uns ganz streng genommen eigentlich weniger das neue Wissen  als die Möglichkeit, eine Woche Schule zu verpassen, aber das ist vollkommen nebensächlich. Die Ausbildung war spannend, wir wurden wirklich mit Halleninventur, Helfereinsatz beim Grundschultriathlon und Klausur gefordert und nach der Woche hatten wir glücklich die Prüfung bestanden. Zur Feier des Tages gab es Gummibärchen, und das war ein fast noch größerer Grund zur Freude.

Das Jahr danach gestaltete sich unerwartet zuckerfrei. Um uns zu bewähren, meldeten wir uns freiwillig für fast alles, sammelten so Pluspunkte bei Frau Wulkop und fühlten uns sehr sportassistenzlich, aber zu unserer großen Enttäuschung blieben die Gummibärchen aus. Als wir schließlich am Ende des Jahres unsere Urkunden bekamen, hatten wir das Gefühl, dass wir sie uns auch wirklich verdient hatten.

Jetzt, wo wir schon seit einem Jahr offiziell Sportassistenten sind, hat sich eigentlich nicht großartig etwas geändert. Die Zuckerzufuhr bleibt enttäuschenderweise gering, ab und zu werden wir aus dem Unterricht gepfiffen, viel häufiger opfern wir unsere großen Pausen oder kommen noch vor Schulbeginn oder bleiben länger. Längst haben wir begriffen, dass unsere Aufgaben sehr vielfältig und für unser Schulleben am Gymnasium Blankenese unverzichtbar sind. Wir melden uns nach wie vor freiwillig und mit Begeisterung, wenn es etwas zu tun gibt – es hat vermutlich mit dem Gruppengefühl und der Sinnhaftigkeit unserer Einsätze zu tun.

Wer sich als Sportassistent bewerben will, soll das auch unbedingt bitte tun, es gibt Spaß, Arbeit und ab und zu Gummibärchen.

 

 

Triathlon

Triathlon – wer macht denn sowas?

 

Jedes Jahr nimmt unsere Schule am City Kids teil, ein Triathlon für Schüler und Schülerinnen. Für 5. bis 7. Klassen ist diese Teilnahme Pflicht. Doch auch in höheren Klassenstufen wird dieses Angebot gerne und häufig genutzt, dort freiwillig teilzunehmen. Viele, die Triathlon nicht kennen, fragen sich jetzt wahrscheinlich warum man sowas macht. Eigentlich ist es doch nur zusätzliche Anstrengung oder?

 

Nein, man erlebt noch viel mehr. Erst einmal macht es Spaß darauf hin zu fiebern. Die Aufregung, Spannung und Zweifel davor und das stolze Gefühl es geschafft zu haben danach. Das ist es allemal wert! Außerdem entsteht eine richtige Gemeinschaft. Jeder motiviert und feuert jeden an, egal ob Groß oder Klein. Die Großen helfen den Kleinen, erzählen von ihren Erfahrungen und geben letzte Tipps. Die Kleinen überraschen alle   in dem sie voll durchstarten. Die ganze Prozedur, von der Vorbereitung, der Durchführung bis  zur glücklichen Stimmung danach, dass muss man einfach mal erlebt haben. Und schließlich gibt es ja auch einen Anreiz. Sowohl Pokale als auch Medaillen werden verteilt und die beste Schule darf mit den 8 besten Schülern stellvertretend nach Berlin, zum Bundesfinale fahren. Unsere Schule hat Hamburg dort schon viele Male vertreten. Auch in Berlin macht man Erfahrungen fürs Leben. Man wächst als Team zusammen, unterstützt einander und hat einfach Spaß.  Doch auch die Freizeit kommt nicht zu kurz.  Als ich in Berlin dabei war, haben wir neben etlichen Unternehmungen, zum Beispiel die anderen Jugend trainiert Finals zu besuchen, auch eine Fahrradsightseeingtour gemacht, bei der man Berlin kennengelernt hat.

 

Amelie Arzt (Schülerin)

 

Skilanglauf

 

Skilanglauf am Gymnasium Blankenese

 

 

Bilder überzeugen:

 

 

Kein Schnee in Hamburg, aber 70 (!) Schülerinnen und Schüler in der Skilanglauf-AG

Freitag am Nachmittag – Wochenende, aber immer mehr Schülerinnen und Schüler der fünften bis neunten Klassen zieht es freiwillig zur Skilanglauf AG. Warum nur?

Weil…

  • das gemeinschaftliche, fast familiäre Miteinander zwischen Kleinen und Großen begeistert
  • die Trainingsformen auf Inlineskates, ob bei Technikparcours-Aufgaben oder beim Inlinehockey, machen Laune
  • Rollskifahren oder mit Stöcken auf Inlinern fahren ist für alle etwas ganz Neues
  • das Fernziel, mit der Schulmannschaft zu den Hamburger Meisterschaften in den Bayerischen Wald zu fahren, reizt
  • Erfolge, die die Schulmannschaften über Jahre hinweg erzielt haben, locken – vielleicht geht es sogar zum Bundesfinale?
  • aus echtem Schulsport (wer konnte denn schon vorher Skilanglaufen?) erwachsen leistungsstarke Läuferinnen und Läufer, das motiviert
  • und die Gruppenaktivitäten in der Vorbereitung (Sonntag vormittags entlang der Elbe oder im Klövensteen, Waffelverkauf bei schulischen Veranstaltungen, Beutel verteilen beim Marathon) prägen!

Wir freuen uns, dass wir mit dieser AG so große Begeisterung und Einsatzbereitschaft bei den Schülerinnen und Schülern wecken können. Denn es begeistert uns ebenso, wenn jemand

  • … mit Engagement ein Ziel verfolgt
  • … Leistungsbereitschaft zeigt
  • … über sich hinaus wächst
  • … sich für andere im Team einsetzt
  • … den Blick für Materialpflege und Achtsamkeit schärft
  • … das Miteinander, egal ob Klein oder Groß wertschätzt
  • … für sich selbst, die Mannschaft und schließlich auch die Schule versucht, das Beste aus sich herauszuholen

 

Dass wir selbst beim Nachwuchs-Wettkampfbeauftragten des Deutschen Skiverbandes, Georg Zipfel, Aufmerksamkeit erzeugen, zeigt, was in unseren Kindern steckt. Er lobt das Können und skiläuferische Niveau der Hamburger, die als schneearme Flachländer wirkliche Talente hervorbringen und beachtliche Platzierungen erlaufen. Selbst den Harz haben wir schon in den Schatten gestellt. Belächelt werden wir schon lange nicht mehr!

(Marianne Wulkop, AG-Leiterin)

Jugend trainiert für Olympia

… und das Gymnasium Blankenese ist erfolgreich dabei!

  Jugend trainiert für Olympia gilt als der weltgrößte Schulsportwettbewerb (mit jährlich 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern), welcher in der Verantwortung der 16 Kultusministerien, dem DOSB und der Sportfachverbände steht. Schirmherr ist der amtierende Bundespräsident. Am Gymnasium Blankenese nehmen wir im Triathlon, Fußball, Turnen, Skilanglauf und Hockey an den Wettbewerben teil. Wir können als normales Gymnasium neben den sportbetonten Schulen bereits etliche Erfolge vorweisen. Zahlreiche Teams des GymBla haben die Stadt Hamburg bei den Bundesfinals vertreten.   Die Erfahrungen, die während der Wettbewerbe gemacht werden, das Miteinander, der Teamgeist in Mannschaften über die Jahrgänge und Klassenverbände hinweg, sind der Motor für unsere Schülerinnen und Schüler sich an dieser Stelle weit über das übliche Maß zu engagieren. Es bringt Spaß sich mit anderen Mannschaften zu messen, es bringt Spaß Kontakt zu Schülern anderer Schulen zu knüpfen und dabei zu begreifen, dass Hamburg groß ist und viele Gesichter hat. Es ist ein Gewinn zu merken, dass Anstrengungsbereitschaft sich lohnt und dass die eigene Leistung für den Erfolg der Gruppe zählt. Es ist wichtig zu lernen, dass Gewinnen nicht alles ist und das Motto „Dabei sein ist alles“ seine absolute Berechtigung hat.  

 

 

Hier ein Einblick in unseren Aktionstag:

 

Video:  https://www.youtube.com/watch?v=CVkRvF-o1EI

 

Unser Aktionstag war ein voller Erfolg! 

Gemeinsam bewegen!  

 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie war der Schulsportbetrieb fast vollständig zum Erliegen gekommen. Die deutsche Schulsportstiftung hat zusammen mit den Kultusministerien der Länder zu einem bundesweiten Aktionstag, am 30. September 2020, unter dem Motto „Sport und Bewegung“ aufgerufen.

Wir, das Gymnasium Blankenese, haben uns entschieden, an der Aktion teilzunehmen, da wir zeigen wollen, dass Sport und Bewegung gerade in diesen Zeiten, der Corona-Pandemie, möglich und außerordentlich wichtig sind.

Sport und besonders das sportliche Miteinander fördert Teamfähigkeit sowie die Anstrengungsbereitschaft. Dies sind Eigenschaften, die für die Bewältigung von Aufgaben in allen Bereichen des alltäglichen Lebens unerlässlich sind. Der Aktionstag war eine gute Möglichkeit, ein Zeichen für die zentrale Rolle von Sport zu setzen, da man Bewegung gerade jetzt nicht vernachlässigen sollte.

Als Mitglieder des Natur und Gesundheitsprofils waren wir, unter der Leitung von Frau Becker und Frau Wulkop, mitverantwortlich für die Gestaltung des Aktionstages an unserer Schule. Wir waren zuständig für die Entwicklung der unterschiedlichen Stationen, die die Klassen, während ihres regulären Sportunterrichts durchlaufen haben. Insgesamt haben wir, passend zu den Sportarten (Turnen, Fußball, Skilanglauf und Triathlon), mit denen unsere Schule an dem Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ regelmäßig teilnimmt, Stationen entwickelt, bei denen die Schüler ihr Können in einem Wettbewerb gegen die anderen Klassen unter Beweis stellen konnten- natürlich immer mit Abstand!

Es wurden an der Fußballstation fleißig Tore geschossen und beim Hockey Slalomläufe perfektioniert. An den anderen Stationen wurde mit viel Spaß geturnt und Schlaufenski gefahren wurde, was für viel Gelächter in den Klassen geführt hat, denn Schlaufenskifahren ist gar nicht so einfach wie es aussieht, da hierfür eine gute Absprache und gutes Timing erforderlich sind.

An der Triathlonstation wurde aus zeitlichen Gründen nur um die Wette geschwommen, doch dies dafür mit umso mehr Eifer und Begeisterung. Besucht hat uns sogar Herr Köker, der eine eindrucksvolle Rede hielt. Anschließend folgte ein weiterer Höhepunkt des Tages. Aus insgesamt 8 Klassen und Mitgliedern unserer Sport-AGs wurden im Hessepark die Buchstaben „JtfO“ ( „Jugend trainiert für Olympia“) gestellt. Das klappte reibungslos und niemand konnte erkennen, dass die tatsächliche Ausführung der Buchstabenstellung gleichzeitig die Generalprobe war – gute Teamarbeit, würden wir sagen.

Ein großes Dankeschön an alle Klassen, die so toll mitgeholfen haben, dieses eindrucksvolle Bild zu schaffen!

Alles in Allem war es also ein sehr aufregender Tag für die Schüler, der eine gelungene Abwechslung zu dem normalen Unterrichtsgeschehen darstellte und die Bedeutung von Sport definitiv in den Fokus gerückt hat.

 

Teresa Beschorner (S3), Greta Schulz (S3)

Das segelnde Klassenzimmer

Das segelnde Klassenzimmer

 

Ein schulischer Baustein in der erlebnispädagogischen Arbeit am Gymnasium Blankenese

 

Das Klassenzimmer wird am Ende der zehnten Klasse für drei Wochen gegen den Lebensraum an Bord des Großseglers Thor Heyerdahl auf schwankenden Planken getauscht. Nach gut eineinhalb Jahren Vorlauf – von der Bewerbung über den Besuch des Wahlpflichtkurses im Jg. 10 und dem Engagement bei zahlreichen Aktivitäten zum Geldverdienen – warten echte Herausforderungen auf alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Teamfähig werden, Grenzen austesten, Abenteuer wagen, sich neuen und ungewohnten Aufgaben stellen, Verantwortung übernehmen, an Widerständen wachsen, Verzicht kennenlernen, Lernen mit allen Sinnen: Diese und etliche Ansprüche mehr, lassen sich mit dem Projekt in Verbindung bringen und unterwegs mit Leben füllen.

 

 

Ein Fazit einer Schülerin zu der Frage „warum man so etwas macht“ bringt es auf den Punkt:

 

„Nein, ich bin noch nie in meinem Leben gesegelt. Ja, ich hatte keine Ahnung was mich erwartet und ja, ich weiß aus Erfahrung, dass ich zu Übelkeit neige. Ist es unter diesen Gegebenheiten nicht total verrückt, bei diesem Projekt mitzumachen? …

 Nein, es war nicht verrückt, es war die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe. Man geht auf diesem Schiff an seine Grenzen und erlebt in nur drei Wochen eine prägende Erfahrung, die man zu Hause in Jahren nicht erlebt.

Und man lernt viel, auch wenn man das nicht gleich erwartet. Natürlich lernt man segeln und das Schiff kennen. Aber man lernt auch die Eigenschaften eines Teams kennen und lernt, was man selber für ein Team bedeutet. Man lernt, 50 Leute zu versorgen und was es heißt, so lange auf engstem Raum zu leben. Man lernt den Lebensraum Meer kennen und neue Länder. Und ja, man lernt auch sich selber kennen und erfährt Dinge von sich, die man nicht wusste. Im Nachhinein sind das die Gründe dafür, dass ich dabei war. Raus aus der Schule, weg von zu Hause, rauf aufs Schiff und rein ins Abenteuer.“ (Josephine Zabka)

 

 

Eltern formulieren aus ihrer Perspektive:

 

Für drei Wochen tauschen unsere 16- und 17- jährigen Neu-Matrosen ihre Schulräume an Land mit Wonne gegen schwankende Planken zwischen Himmel und See, ihre Betten daheim gegen schmale Kojen in kleinen Kabinen auf einem Dreimaster, ihren geregelten Alltag gegen wechselnde Tag- und Nachtwachen, die Privatsphäre gegen ein intensives Gruppenerlebnis. Das wird sie – daran glauben wir – weiter bringen, als 1000 an Land mit grauer Theorie verbrachte Tage. … Schließlich gilt, was schon Alexander von Humboldt einst sagte: „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ (Elena Rudolph; Tatjana Pokorny)

 

Das Vertrauen, welches sie in das Projekt haben, die Fähigkeit an der richtigen Stelle ihre Kinder loszulassen und die Begeisterung und Tatkraft mit welcher sie Schülerinnen und Schüler in der Realisation dieses großen Vorhabens unterstützen, bestärken uns in unserem Tun.

 

Und die Motivation der Schule?

 

Die absolute Überzeugung, dass bei allen durch dieses Vorhaben etwas in Bewegung gebracht wird und wir durch unsere eigene spezifische Ausgestaltung des Projektes allemal der Forderung einer ganzheitlichen sowie persönlichkeitsbildenden Bildung nachkommen, ist und bleibt unsere Motivation, diese Form des sozialen Lernens zu ermöglichen.

Der Rückenwind der Schulleitung, die sich von Anbeginn positiv und konstruktiv in die Planungen einbrachte, ist großartig.

 

Das Privileg, den Weg der Heranwachsenden zu begleiten, sie wachsen zu sehen, an Aufgaben und Herausforderungen, gemeinsam Höhen und Tiefen zu durchleben, gemeinschaftlich aufeinander acht zu geben, den Alltag zu bewältigen, zusammen zu lernen, auch unliebsame Aufgaben zu erledigen und dann wieder schöne Momente zu teilen, ein Schiff auf Kurs zu halten – all dies entlohnt, bestätigt und begeistert.

 

Und so kommt es, dass wir auch durchaus stolz auf das segelnde Klassenzimmer am Gymnasium Blankenese sind.

 

Marianne Wulkop (Projektleitung)

 

Flyer im PDF-Format

 

Klassenreisen

Klassenreisen mit natursportlichen Schwerpunkt

 

Erfahrungen in der Gruppe ermöglichen, um den Zusammenhalt in der Klasse zu stärken – das ist unser Motto.

 

Klasse 5

Kennenlernfahrt in die nähere Umgebung Hamburgs; zwei Klassen sind in der Regel im „Hof am Klint“ untergebracht, zwei Klassen in der „Sportschule Trappenkamp“. Wir zelten, gehen in den Wald, bauen Höhlen und führen Geländespiele durch. Wir nehmen am Bogenschießen, dem Ponyreiten und bei Kleintierfütterungen teil. Ein gemeinsamer Besuch im Wildpark Eekholt rundet die Fahrt ab.

 

Klasse 6

Zwei unserer Klassen profitieren pro Jahrgang von der hervorragenden Unterstützung der Röverstiftung (www.roever-stiftung.de).  Es geht zum Paddeln und Zelten an den Plöner See. In der Vorbereitung wird fächerübergreifend gearbeitet. Eine Packliste wird erstellt, der Essensplan ausgetüftelt, die 10 goldenen Regeln des Wassersports thematisiert. Die Klassen sind für die Ausgestaltung der Reise maßgeblich mitverantwortlich.

 

Klasse 8

Alle Klassen gehen auf Skireise. Es ist angestrebt, dass alle Klassen in Donnersbachwald / Steiermark/ Österreich eine Selbstversorgerreise durchführen. Die dritte Sportstunde fließt in diese Reise, es wird qualifizierter Skiunterricht für alle Könnensstufen erteilt und benotet. Alle Aktivitäten, der Essens- und Kochplan sowie die Putzpläne werden vorab von der Klasse erarbeitet. Die sporltichen Aktivitäten umfassen das Skifahren, Tourengehen und Rodeln. Diese Form der Klassenreise erfordert eine hohe Bereitschaft, Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen.

 

Klasse 10

Möglichkeit zur Teilnahme am segelnden Klassenzimmer.

Hessebad

Hessebad

 

Dass wir am Gymnasium Blankenese ein eigenes Freibad inmitten einer schönen Parkanlage betreiben können, verdanken wir im Ursprung einem pädagogisch weitsichtigen Sportlehrer der Nachkriegszeit. Aus einem Löschwasserteich wurde 1952 das Hessebad.

Inmitten der Parkanlage Hessepark befindet sich unser Schulschwimmbad. Beheiztes Wasser, 25 Meter-Bahnen, Nichtschwimmerbereich – das Bewegungsfeld Schwimmen, Retten, Tauchen ist fest im Curriculum verankert.

Outdoorsport

 

Outdoorsport

 

 

… zieht sich am Gymnasium Blankenese wie ein roter Faden durch alle Klassenstufen bis zum Abitur.

Im „ganz normalen Sportunterricht“ erhalten die Klassen den vollen Umfang von 3 Sportstunden nach Stundentafel. Mindestens eine davon wird jede Woche draußen an der frischen Luft erteilt. Lage und Kooperationspartner ermöglichen dies.

Wir nutzen die Parks, das Treppenviertel, das Hessebad, den Kunstrasen und die Leichtathletikanlage der Gorchfockschule, bei Hockeyeinheiten den Kunstrasen des SVB, unsere schuleigenen Bolz- und Spielplätze, den Elbstrand, das Bootshaus des RDE, oder die Beachvolleyballanlage auf unserem Gelände.

Wir bilden in allen Bewegungsfeldern aus. Leichtathletik, Crosslauf, Schwimmen, Triathlon, Hockey, Fußball, Frisbee, Lacrosse, Rugby, Parcours, Beachvolleyball, Speedminton, Inlineskaten uvm. Traditionelles, Trendiges und Life-Timiges findet seinen Platz.

In der 8ten Klasse wird die dritte Sportstunde angespart. Unsere qualifizierten SportkollegInnen erteilen Wintersport-Unterricht (Eislauf, Skialpin, Tourengehen) während der Selbstversorger-Skiklassenreise.

In der Oberstufe kann der Outdoorsportkurs belegt werden. Der Unterricht findet während des gesamten Jahres draußen statt. Paddeln (Elbe), Klettern, Parcours, Feldhockey, Beachvolleyball sind die zentralen Themen.

In den „AG´s und Wettbewerben“ liegt ebenfalls ein Fokus beim Outdoorsport. Schulmannschaften bereiten sich gezielt auf ihre Wettkämpfe im Triathlon, Skilanglauf und Hockey vor.

Klassenreisen werden durch natursportliche Erlebnisse, Herausforderungen und Erfahrungen bereichert.

„Draußen sein ist wie Fenster aufmachen, nur krasser!“ – wir sind überzeugt davon, dass die Bewegung an der frischen Luft nicht nur gut tut, sondern maßgeblich zur Gesunderhaltung beiträgt.

Und schließlich: „Wir sind ja nicht aus Zucker, wir sind aus Hamburg!“

 

 

 

 

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