Grosser Erfolg beim Geschichtswettbewerb

Auch unter schwierigen Bedingungen konnten unsere Schülerinnen und Schüler wieder große Erfolge beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten erzielen.

Unter dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Sport macht Gesellschaft“ erlernten sie forschend nicht bloß das Handwerkszeug des Historikers. Sie bewältigten auch zum ersten Mal die große Herausforderung, sich sechs Monate in ihrer Freizeit mit der Findung, Ausleuchtung und Beantwortung einer komplexen Fragestellung zu widmen. Dabei haben sie ihrer Bildung in vielerlei Hinsicht Siebenmeilenstiefel angezogen und Arbeiten verfasst, die nicht nur für die interessierte Schulgemeinde lesenswert sind.
Wir gratulieren sehr herzlich unseren Hamburger Landessiegern Emma Kühnelt, Jorina Gödde, Johanna Arzt, Leonas Pausch, Jona David Schulz-Oster, Lotte Weinhart und Valentina Münchow. Außerdem gratulieren wir unseren Förderpreisträgern Rebecca Schoen, Clara Schönfeldt und Mika Drechsel.

Die Landessieger sind ins Bundesfinale eingezogen. Wir drücken die Daumen!

 

Großer Dank geht auch an meine Mittutoren: Marianne Wulkop, Andre Seegers und Reimar Wohld.

 

Fabian Wehner

 

Einen kleinen Einblick geben nun unsere SchülerInnen selbst:

 

Welche Rolle spielt der Sportunterricht für das Geschlechterverständnis ? 

 

Die Ausschreibung des diesjährigen Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten lautete „Sport macht Gesellschaft“. Zu diesem Thema haben wir uns als Fünfergruppe mit dem Sportunterricht am Gymnasium Blankenese befasst. Welchen Einfluss hat der Schulsport auf unser Geschlechterverständnis, auf unseren Umgang als Jungen und Mädchen miteinander, auf die Bedeutung, die wir tradierten Rollenbildern beimessen? 

 

Um diesen Fragen nachzugehen, haben wir den Unterricht unserer Schule in den 1960-70er Jahren untersucht. Unter besonderen gesellschaftlichen sowie schulspezifischen Voraussetzungen zeigte sich hier ein für uns überraschender Zusammenhang.

Im Sportunterricht treffen soziale, generationelle und geschlechtsspezifische Verhaltensmuster und Einstellungen aufeinander, sie werden katalysiert, z.T. aber auch überformt und neu gebildet. Wie eine Umfrage im diesjährigen Abiturjahrgang gezeigt hat, gilt diese besondere Stellung des Sportunterrichts für das Geschlechterverständnis auch heute noch.